Verständigung und Beziehungsgestaltung

Die freilassende Bindung
ein Buch von Falk Liese

Das Buch stützt sich auf die Weisheitslehre des TAO.

ca. 315 Seiten
Hardcover
ISBN 978-3-935809-94-8
Euro 29,80 (D)

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Die Verständigung in einer Partnerschaft

Schon während der Arbeit in der eigenen Praxis beschäftigte Falk Liese das Thema der freilassenden Bindung in einer Partnerschaft. Ausgehend von den Problemen seiner Klienten, die häufig Partnerschaftskonflikte ansprachen, wurden viele Sitzungen zu einer Paartherapie.
Auch durch die Probleme in seiner eigenen Partnerschaft, die er als unbefriedigend empfand, vertiefte er sich in die Problematik der Paarbeziehung.
Den Weg des Menschen hat der Autor sich zum Thema gemacht, weil die Paarbeziehung, neben der Eltern-Kind-Beziehung, grundlegend für den Lebensweg des Einzelnen ist.

Die Kommunikation miteinander spielt eine entscheidende Rolle

Bei aller Liebe und Fürsorge ist eine gelingende Partnerschaft wesentlich mitbedingt durch die Kommunikation, z.B. Öffnungs- und Abgrenzungsdialoge, das Finden einer gemeinsamen Mitte und ob beide Partner sich auf ihrem inneren Weg wechselseitig unterstützen.

Ein Buch über die Beziehungsgestaltung zwischen Mann und Frau

In sechs Kapiteln werden drei zentrale Aspekte der Persönlichkeitsentwicklung miteinander verwoben. Die Selbstentfaltung als seelisch-geistige Entwicklung im Lebenslauf, die Selbsttranszendenz als spirituelle Dimension des Lebensentwurfs und die Paarbeziehung zwischen Mann und Frau. Beziehungsgestaltung und Selbstentfaltung des Einzelnen in einer Paarbeziehung werden hier zum Thema gemacht.

Alltagsstress und zu viel Individualismus fördert Trennung

Vermutlich vor zu viel Alltagsstress und zu viel Individualismus in der heutigen hektischen Zeit kommt es zu zahlreichen Trennungen und Scheidungen. Die Paare übersehen entscheidende Beziehungsregeln einer glücklichen Partnerschaft. Falk Liese bringt dies in einer klaren Sprache zu Papier. Dazu gehört vor allem das Finden der Balance zwischen Freiheit und Bindung. Nähe und Distanz müssen achtsam austariert werden, was dann auch die erotischen Kräfte zu einer positiven leib-geistigen Spannung führen kann. „Die freilassende Bindung“ ist ein Beziehungsmodell, das jedem Partner genügend Freiraum lässt, sich selbst zu finden und zu entwickeln, ohne dabei die Beziehung zum Partner und den Partner selbst aus dem Auge zu verlieren.
Falk Lieses Buch kann eine nützliche Hilfe sein und viele im Verborgenen liegende Motive beleuchten und klären.

Eine aktive Beziehungsgestaltung ist das Ziel

Dieses Buch richtet sich an Menschen, die die Balance zwischen Freiheit und Bindung innerhalb einer Beziehung finden wollen und ihre Partnerschaft aktiv gestalten wollen.
Dabei findet man hier keine „Hausrezepte“ zur Rettung seiner Beziehung, sondern vielmehr Denkanstöße für eine aktive Beziehungsgestaltung.

Aquarell, Männliche und weibliche Pflanze, Werner Borsdorf

Die Kindheitserfahrungen prägen die Beziehungsgestaltung in der Partnerschaft

Mit der Geburt erblickt der Mensch das Licht der Welt. Die meisten Kinder in unserer Kultur haben Glück und wachsen behütet auf. Dennoch werden einige vernachlässigt, misshandelt, benutzt oder weggegeben.
Wir alle waren einmal Kind und wurden von „mächtigen“ Eltern erzogen, mit Liebe und / oder Strenge. Je nach ihrem Temperament passen sich Kinder an oder entwickeln sich zu kleinen Tyrannen.

Eine beschädigte Seele hat Ihre Ursache oft in der Kindheit

Die beschädigte Seele des Erwachsenen dürfte ihre Ursachen auch in entsprechenden Erfahrungen der Kindheit und Adoleszenz haben. In der Paarbeziehung wird das Leid der Vergangenheit aufgearbeitet. Dies vollzieht sich nicht ohne Krisen und Wandlungen im Seelenleben des Mannes und der Frau. Selbst im Scheitern dieser existenziellen Beziehung kann sich ein tiefer Sinn verbergen, wenn beide Partner nach der Trennung zu sich selbst finden, sich versöhnen und einander vergeben.

Die Vergebung ist ein transzendierender Akt

Vergebung ist ein transzendierender Akt, der uns innerlich befreit und die Seele heilt.
Derartige Wandlungen vollziehen sich meist in der Lebensmitte. Der Gegensatz von Freiheit und Bindung in verschiedenen Lebensbereichen hebt sich auf, transformiert sich in eine
freilassende Bindung. Jetzt erweitert sich das Selbst-Bewusstsein. Der Blick wird frei für die Vertikale zwischen Himmel und Erde. Die spirituelle Dimension bewirkt eine Relativierung der
Egozentrik und bereichert unser Leben. Durch diese Öffnung hin zur ganzen Schöpfung kommen wir immer häufiger mit dem überweltlichen SEIN in Berührung, sei es im Alltag, in der Begegnung mit anderen oder der kontemplativen Versenkung. Der Weg zu mir selbst und der Weg zu Gott mündet irgendwann in den “einzigen Weg”, den nur jeder selbst gehen kann.

Die freilassende Bindung
Einblick in den Inhalt des Buches

Neben der Eltern-Kind-Beziehung ist die intime Paarbeziehung zwischen Mann und Frau prägend für den inneren Weg des Erwachsenen. Dieser vollzieht sich nicht ohne Krisen und Wandlungen im Seelenleben des Einzelnen. Der Weg zu sich selbst, kann helfen, auch in Krisen, die Beziehung zum Partner positiv zu gestalten.

Qualitäten der Seele
Inkarnation der Seele
Geschlechtsrolle
Seelisch-geistige Qualitäten
Lebenskraft “Chi”
Gesetz der Polarität
Anima und Animus
Schattenkräfte der Seele
Beendigung des Geschlechterkampfes
Vom Ego zum Ich

Leib-seelische Bindung
Mutter-Kind-Beziehung
Bindungsverhalten
Bindung und Trennung
Inneres Beziehungsmodell des Erwachsenen
Elternliebe und Selbstliebe
Ich-Regression in der Adoleszens
Ablösung von den Eltern

Persönliche Freiheit
Befreiung von latenter Angst
Ausloten des Freiheitsbedürfnisses
Fremdgehen
Innere Freiheit
Selbstbestimmtes Handeln
Individuelles Gesetz und allgemeine Gesetzgebung
Triebnatur und Moral
Sich selbst bewahren

Erlösender Eros
Eros als integrale Kraft
Geschlechtsidentität
Verliebtheit und Übertragungsliebe
Verständigung in der Geschlechterbeziehung
Drei Aspekte der Liebe
Sexualität und Spiritualität
Nähe und Distanz
Tantrisches Ritual

Gestaltung der Paarbeziehung
Selbstliebe und Nächstenliebe
Egoistisch-altruistisches Zusammenspiel
Symbiotische Bindung
Freilassende Bindung
Wie stehen wir zueinander?
Inbild des eigenen Selbst
Herzchakra als Konvergenzpunkt
Bewegungsgestalt der freilassenden Bindung
Individuation und Transformation

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